Aschenputtel reloaded: Dieser Schuh passt mir nicht!

Never let anyone destroy your dream motivation
„Du bist dir da wirklich sicher?“, „Kann man wohl so machen, aber…“, „Jetzt freu dich mal nicht zu früh“ – wie oft in meinem Leben habe ich Sätze wie diese gehört. Das Ergebnis waren Zweifel und das Aufgeben einer meist guten Idee. Kennst du das? Du bist von einer Idee wirklich überzeugt, du brennst so sehr für die Sache, dass du sofort loslegen willst – plötzlich fällt einer dieser Sätze, der Zweifel setzt ein und aller Aktionismus ist wie weggeblasen? Willkommen im Club! Doch ab heute gilt für uns beide ein neues Mantra: Dieser Schuh passt mir nicht! Zweifel und Kritik, die uns den Wind aus den Segeln nehmen, sind nämlich nicht unsere Schuld. Erst recht nicht unser Problem. Lass mich dir erklären, warum.

Was Aschenputtels Stiefmutter antreibt

Es gibt sie, diese Menschen, denen nichts gut genug ist, außer, es ist ihnen selbst eingefallen. Außerdem gibt es Menschen, die ihre eigenen Ideen so unterbewerten, dass sie Einfälle ihrer Mitmenschen direkt ebenfalls vernichten. Darüber hinaus sind da diejenigen, die selbst so unzufrieden mit ihrem Leben sind, dass sie vor Neid erblassen, wenn uns dann etwas Gutes einfällt oder wiederfährt. Nicht zu vergessen solche Menschen, die es zu einer Kunstform erhoben haben, ihr Problem zu unserem zu machen. Sie alle sind ein wenig wie Aschenputtels Stiefmutter. Du hast jeden von ihnen bereits einmal kennengelernt, nicht wahr? Missgünstige oder rechthaberische Menschen sind Gift für unsere Träume. Ob sie uns nahestehen oder wir nur mit ihnen arbeiten, sie üben gleichermaßen destruktiv Macht auf uns aus. Manchmal sind es auch liebe Freunde, bei denen wir niemals damit rechnen würden, dass sie diesen Einfluss auf uns haben.

Die Motive dieser Menschen sind unterschiedlich. Oft sind es Neid und Eifersucht, die sie zu destruktiven Äußerungen hinreißen. Tiefsitzende Unsicherheit und die Angst vor Kontrollverlust spielen eine weitere Rolle. Manchmal ist es auch einfach nur die Verbitterung über das Leben und ein Gefühl der Minderwertigkeit, dies diese Menschen zu destruktiven Einflussnehmern macht. In den allerseltensten Fällen sind ihre Zweifel und Kritik berechtigt. Die Kritik mag im ersten Augenblick schlüssig erscheinen und der Zweifel nagt verständlicherweise. Lass dich davon nicht entmutigen! Wer aus solch tiefen Motiven heraus kritisiert, hat den objektiven Wert deiner Idee oder Erfahrung noch nicht erkannt.

Lass dich nicht entmutigen!

Viel wichtiger als die Motivation, deine Idee oder dein Erlebnis herabzuwürdigen, ist, wie du damit umgehst. Wie schnell lässt du dich entmutigen? Gerade, wer voll Euphorie ist, sich seines Weges aber noch unsicher, zieht sich diesen Schuh des Zweifels schnell an. Ich bin jedenfalls schnell dabei. Doch wir sollten die Geschichte von Aschenputtel und ihrem Schuh neu schreiben und sagen: Dieser Schuh passt mir nicht! Dafür ist es wichtig, die Menschen, mit denen wir sprechen, zu kennen und ihre Motive zu hinterfragen. Wie nah steht dir dieser Mensch? Bist du bereits öfter von dieser Person kritisiert worden und konntest nicht erkennen, warum? Hält die Kritik einer objektiven Betrachtung stand oder ist es bloß Kleinmacherei?

Lerne, dich gegen destruktive Kritik und gesäte Zweifel zu wehren. Erkenne sie, bevor sie Schaden in dir und an deinem Vorhaben anrichten können. Traue deiner inneren Stimme! Wenn du dich unfair behandelt fühlst, sich alles in dir sträubt, diese Zweifel anzunehmen und du das Gefühl hast, die Person tut dir nicht gut, nimm dir Zeit und geh auf Abstand. Entschuldige dich höflich, atme tief durch, unterdrücke den Impuls, ebenfalls unfair zu werden. Ist rational gesehen klar, dass die Zweifel unberechtigt sind, sei mutig und weise sie entschieden zurück. Sage klar, dass du dich unwohl damit fühlst und du es vorziehst, bei deinem Standpunkt zu bleiben. Klar, das klingt erst einmal nach einer Ego-Nummer. Doch du hast es verdient, dich zu behaupten und für das zu stehen, wovon du überzeugt bist. Zieh dir diesen Schuh nicht an! Meine Erfahrung zeigt mir, dass es manchmal gesünder ist, von diesen Menschen Abstand zu nehmen und ihren Umgang, zumindest für eine gewisse Zeit, zu meiden. Du darfst begeistert, euphorisch und motiviert sein! Auch wenn deine Idee erstmal abgefahren klingt, die größten Innovationen unserer Zeit wurden zuerst als Spinnerei abgetan. Nur aus Leidenschaft kann wirklich Gutes entstehen. Sei mutig, sei begeistert. Lass dir niemals von Zweiflern den Wind aus den Segeln nehmen! Das Leben ist zu kurz, um sich mit Zweiflern abzugeben.

Was sind deine Erfahrungen mit Zweiflern? Wie gehst du damit um, wenn man versucht, dir Dinge mies zu machen? Lass es mich wissen, in den Kommentaren ist eine Menge Platz!

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